Schmiedemuseum Oelchenshammer

Der Oelchenshammer ist etwa 200 Jahre alt und legt Zeugnis über die frühindustrielle Eisenverarbeitung ab. Das Bergische Land bot durch Erzvorkommen, Wälder und Wasserläufe ideale Voraussetzungen für die frühe Eisenindustrie. Diese Standortvorteile wurden später durch die nun führende Rolle des Ruhrgebietes, das den Vorteil des Steinkohleabbaus hatte, relativiert. Dementsprechend viele Hämmer wurden aufgegeben. Nicht so der Oelchenshammer, hier wurde noch bis in die 1940er Jahre produziert.

Der Oelchenshammer ist über einen ca. 3 km langen Wanderweg vom Rheinischen Industriemuseum aus zu erreichen.

Sehenswert sind die Schmiedevorführungen, bei denen der Besucher sich ein Bild von den frühindustriellen Arbeitsbedingungen machen kann.

Der inzwischen restaurierte Hammer bietet außerdem Räumlichkeiten für Seminare, Geburtstage, Familienfeiern, Firmen- und Vereinsfeiern.

Weitere Informationen zur Freizeitgestaltung im Oberbergischen finden sie auf http://www.dasbergische.de